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Städtereisen & Reisen nach Caracas

Reise nach Caracas - Städtereise in die älteste und größte Stadt Venezuelas

Vor beinahe 450 Jahren gründete der Eroberer Diego de Losada die heutige Hauptstadt Venezuelas - Caracas.
Gegen Ende des 15. Jahrhunderts begannen spanische Eroberer mit der Besiedelung der Küste Venezuelas. 1558 dann wagten sie sich weiter in das Landesinnere vor.

Erst im Jahr 1567 gründete eine von Diego de Losada angeführte Expeditionsgruppe ein Dorf, welches sie Santiago de León de Caracas tauften.
Heute ist Caracas mit 3,5 Millionen Einwohnern die größte Stadt Venezuelas und gleichzeitig das Kultur- und Wirtschaftszentrum des Landes.

Die ganz genaue Einwohnerzahl ist fast nicht nachweisbar. Immer wieder entstehen am Stadtrand neue Barrios - Armenviertel - durch unkontrollierten Eigenbau von Unterkünften.
Die Metropole liegt zu Füßen des 2.600 m hohen Berges Avila.

Vom Stadtteil Mariperez kommt man mit Hilfe einer Seilbahn auf den Berg und kann von rund 2100 m Höhe die Skyline der Metropole bewundern.
Es gibt noch einige andere Möglichkeiten auf den Berg hinauf zu kommen, so z.b. mit Allradantriebfahrzeugen von Cotiza aus.

Oben angekommen sollten Sie auch das Dorf Galipán besuchen.
Genießen Sie die traumhafte Aussicht auf das Meer und lassen sich in einem der wirklich hervorragenden Restaurant verwöhnen.
Vielleicht verbringen Sie auch ein paar Tage in einer der sehr schönen Posadas, das sind recht kleine familiär geführten Hotels.
An den Wochenenden können Sie hier im Dorf das El jardin de las piedas marinas besuchen, ein Museum mit Kunstwerken aus runden Steinen.
Der Berg liegt übrigens mitten im großen Nationalpark El Avila.

Aber zurück nach Caracas selbst.
Das Zentrum wird von Gebäuden geprägt, die nichts mehr von der kolonialen Vergangenheit Caracas erahnen lassen.
Stattdessen ragen beeindruckende Wolkenkratzer in den Himmel.
Eines dieser atemberaubenden Gebäude ist das Humboldt Hotel, benannt nach dem berühmten Alexander von Humboldt, der 1799 Venezuela und dabei eben auch Caracas besuchte.

Direkt zu Füßen der Wolkenkratzer gibt es Raum für Ruhe und Erholung in wunderschönen üppigen Parks wie z.b. dem Zentralpark oder dem Botanischen Garten in der Universidad.

Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen die Plaza Bolívar mit einer Kathedrale aus dem 17. Jahrhundert und der Pantón Nacional, in dem viele berühmte Persönlichkeiten Venezuelas ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

Caracas hat einige Museen im Angebot.
Dazu gehören unter anderem das Museum der zeitgenössischen Kunst Sofia Imber, das Kolonialkunst-Museum Quinta de Anauco oder auch ein Kindermuseum.

Die Santa Capilla, eine Kirche aus dem 19. Jahrhundert, ist im Baustil der Sainte Chapelle in Paris nachempfunden.

Übrigens hat Bud Spencer in den 50er Jahren hier in Caracas bei einer Autofirma gearbeitet.

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